Pathologie

Einleitung:

Tja, „Pathologie“ hört sich vielleicht zunächst befremdlich an. Dabei untersuchen wir Ärzte im Pathologischen Institut in Solingen Gewebsproben von allen Körperteilen des Menschen. Chirurgen, Gynäkologen, Urologen, HNO-Ärzte, Kieferchirurgen, Hautärzte, Orthopäden oder Internisten von Kliniken und Praxen senden uns Gewebeproben ihrer Patienten zu, die wir bearbeiten und unter dem Mikroskop untersuchen. Für jede Patientin und jeden Patienten, dessen Probe wir mikroskopieren, wird ein individueller Befund erstellt. Dieser wird den behandelnden Ärzten unter Wahrung des Datenschutzes zugesandt. Es gibt einen ständigen Informationsaustausch zwischen den behandelnden und uns diagnostizierenden Ärzten, um alle wichtigen Aspekte für die Patienten zu berücksichtigen.

Meine Ausbildung:

Meine Weiterbildung zum Facharzt für Pathologie habe ich am Universitätsinstitut für Pathologie in Hamburg (UKE) absolviert. Mein damaliger Chef, Professor Gerhard Seifert,  war ein hervorragender, breit aufgestellter Lehrer. Er war unter anderem Mitherausgeber des mehrbändigen Handbuchs „Spezielle pathologische Anatomie“ und des WHO-Bandes über Speicheldrüsentumoren (1991), seinem Spezialgebiet. Unter seinem Direktorium haben 24 Fachärzte habilitiert, die sogenannten Seifert-Schüler (ich bin der 22ste).  Nach meiner Anerkennung als Facharzt 1984 und meiner Habilitation in Kooperation mit der Universitätshautklinik Hamburg (Prof. Jänner und Prof. Breitbart) über das Maligne Melanom war ich 1987 bis 1990 Leitender Oberarzt und dann Kommissarischer Direktor des Pathologischen Instituts des Städtischen Klinikums Karlsruhe. Seit Mai 1990 leite ich als Chefarzt das Pathologische Institut des Städtischen Klinikums Solingen mit voller Weiterbildungsermächtigung.  Gleichzeitig bin ich niedergelassener Arzt in eigener Praxis mit Kassenzulassung.

Die Seifert-Schule

Professor Gerhard Seifert (9.9.1921 – 17.4.2014) war ein Ordinarius zum Anfassen. In Leipzig geboren, begann er seine Ausbildung an der dortigen Universität unter Professor Bredt. Beide gingen später in den Westen Deutschlands, Seifert zu Professor Giese nach Münster. 1965 – 1988 hatte Seifert den Lehrstuhl für Pathologie der Universität Hamburg inne.  Seine persönlichen Spezialgebiete waren Pankreas, Speicheldrüsen und Mundhöhle. Legendär war die zusätzliche vielfältige Spezialisierung seiner 24 Habilitanden und Oberärzte, von der die jüngeren Assistenzärzte profitierten.

Beide Lehrer Gerhard Seifert’s, Bredt und Giese, sind fachliche Nachfolger von Rudolf Virchow. Bredt’s Lehrer Rössle war direkter Schüler von Virchow. Rudolf Virchow’s weiterer Schüler und Nachfolger im Amt an der Charité (Berlin) war Orth, bei dessen Schüler Aschoff (Freiburg) Giese (Münster) in die Lehre gegangen war.

Von den 24 habilitierten Seifert-Schülern seien folgende erwähnt (ausführliche Liste bei Berufsverband Deutscher Pathologen „Patho“ 2014, Ausgabe 1)

Professor Eberhard Altenähr (Endokrine Pathologie; Ordinarius em. FU Berlin-Steglitz) – Professor Herwart Otto (Thymus und Gastropathologie; Ordinarius em. Universität Heidelberg) – Professor Günter Delling (Osteopathologie;  Abteilungsdirektor em. Universität Hamburg) – Professor Karl Donath (Oralpathologie; Abteilungsdirektor em. Universität Hamburg) – Professor Günter Klöppel (Pankreaspathologie; Herausgeber von Remmele: „Pathologie“ in 6 Bänden; Ordinarius em. Universitäten Brüssel und Kiel, jetzt München) – Professor Wolfgang Saeger (Hypophysentumoren; Chefarzt em. Hamburg) – Professor Werner Böcker (Schilddrüse, Mamma; Ordinarius em. Universität Münster) – Professor Andreas Schulz (Osteopathologie; Ordinarius em. Universität Gießen) – Professor Manfred Dietel (Ovar- und Molekularpathologie; Ordinarius em. Charité Berlin) – Professor Jörg Caselitz (Speicheldrüsenpathologie; Chefarzt em. Hamburg-Altona) – Professor Sören Schröder (Schilddrüsenpathologie; Praxisinstitut Hamburg) – Privatdozent Peter Schmiegelow (Malignes Melanom; Chefarzt und Praxisinstitut Solingen)

Unser fachliches Netzwerk in Solingen:

Wir 5 Fachärzte (3 weiblich, 2 männlich) und 2 Ärztinnen in Weiterbildung arbeiten sorgfältig nach bestem Wissen.  Transparenz innerhalb des Instituts und ständige Fortbildungen besonders an der Internationalen Akademie für Pathologie (IAP) Bonn sind die besten Helfer, auf dem aktuellen Stand zu sein. Dazu gehören auch Kenntnisse der klinischen Diagnostik und Behandlung.

Die Pathologen in den deutschsprachigen Ländern sind gut vernetzt. Schwierige Diagnosen – dies betrifft etwa 5% der Fälle – werden zusätzlich konsiliarisch an Spezialisten oder Referenzzentren verschickt, manchmal nur, um eine Diagnose zu bestätigen.

Unsere Konsilarii sind u.a.: Professor Rosenwald, Würzburg (Lymphome) – Professor Schirmacher, Heidelberg (Leber) – Professor Baumhoer, Basel (Knochentumoren) – Professor Metze, Münster (Haut) – Professorin Wardelmann, Münster (GiS-Tumoren) – Professor Petersen, Jena (Sarkome) – Professor Feiden, Trier (Hirntumoren) – Professor Büttner, Köln (Molekularpathologie).

Auch zytologische Untersuchungen von Gewebsflüssigkeiten ( zum Beispiel Zystenpunktat oder Flüssigkeit vom Bauchraum) werden mikroskopisch untersucht. Obduktionen machen heute weniger als ein Prozent unserer Tätigkeit aus.

Der Institutsleiter hat die volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Pathologie und ist Mitglied im Prüfungsausschuss zur Facharztprüfung der Ärztekammer Nordrhein.

Meine Mitgliedschaften:

  • Deutsche Gesellschaft für Pathologie
  • Internationale Akademie für Pathologie (IAP)
  • Berufsverband Deutscher Pathologen

Makro- und Mikroskopie: Von der Gewebsentnahme zur Diagnose:

Was ist eine Gewebsentnahme ? Beispiele: Einem Patienten wird ein Hautknoten mit Sicherheitsabstand zur übrigen Haut entfernt. Bei einer Patientin wird, ebenfalls in örtlicher Betäubung, mittels Feinnadel eine Probe von einem Knoten in der Brust punktiert. Die Feinnadelpunktion dient zunächst nur der histologischen Diagnostik, d.h. der Klärung „gutartig“ oder  „bösartig“, danach folgen Entscheidungen zur definitiven Therapie. –  Beispiele für „gutartig“ (=benigne) sind: Entzündung, einfache Zyste oder gutartiger Knoten, der ggf. besser entfernt werden sollte. Die Bedeutung eines „bösartigen“ (=malignen) Tumors liegt in der Gefährdung des Lebens durch zerstörerisches Wachstum (Infiltration) oder Streuung ( Metastasierung) im übrigen Körper. Bösartige Tumoren sollen in der Regel lokal entfernt werden, häufig verbunden mit einer zusätzlichen ( adjuvanten) Behandlung, zum Beispiel medikamentöser Chemotherapie oder Bestrahlung. – Wie erfolgt die Gewebsaufarbeitung ? Nach Eintreffen der beschrifteten Gewebsprobe samt klinischem Untersuchungsauftrag im Pathologischen Institut erfolgt zunächst eine Identitätsprüfung zur sicheren Zuordnung der Probe zum Patienten, dann die Registrierung in unserem datengeschützten Pathologiesystem unter einer Ident-Nummer. Bei kleinen Gewebsproben erfolgt die direkte Einbettung in die nummerierte Untersuchungskapsel. Etwas größere Präparate ab etwa 0,4 cm werden von den Ärzten makroskopisch  „zugeschnitten“, das heißt nach standardisierten Maßstäben in kleinere Stücke aufgeteilt und getrennt weiterverarbeitet. Grund: Gesonderte Untersuchung des Tumors (Frage: Gut- oder bösartig, Graduierung, Tiefenausbreitung  etc.), der Präparatränder (Frage der vollständigen Entfernung) und z.B. der Lymphknoten (Frage: Tumorabsiedlungen oder nicht). – Nach Durchtränkung der Gewebsproben mit Formalin und weiteren Flüssigkeiten über mehrere Stunden wird das Gewebe in warmes Paraffinwachs gegossen, kurz darauf,  nach Abkühlung, vom Paraffinblock 3 Mikrometer (my)  dünne Scheiben  mit stabilen Präzisionsmessern ( Mikrotomen ) feingeschnitten und gefärbt. Neben den Standardfärbungen zur guten Unterscheidung der Zellen und Zellkerne usw. gibt es auch Spezialfärbungen für bestimmte Zelleigenschaften ( Histochemie ) sowie immunhistochemische Färbungen zur Identifizierung bestimmter Antigene der Zellen. Letztere haben eine immer größere Bedeutung auch für die Therapie, zum Beispiel Hormontherapie oder zielgerichtete Chemotherapie. In diesem Zusammenhang wurden die Pathologen als „Lotsen der Therapie“ bezeichnet.  Hinzu kommen immer häufiger auch molekularpathologische Untersuchungen, die wir je nach Fragestellung in enger Kooperation mit den jeweils besten Universitätsinstituten bearbeiten. – Haupt-„Instrument“ der Pathologen ist – neben Erfahrung und makroskopischem Blick – das Mikroskop. Unter dem Mikroskop wird erkannt, ob die vom Patienten entnommene Gewebsprobe „normal“ oder abweichend ist, ob die Veränderungen entzündlich, degeneriert, gut- oder bösartig sind und ob die Läsion vollständig entfernt wurde oder nicht. Viele weitere Aussagen sind während der mikroskopischen Untersuchung zu treffen, je nach untersuchtem Organ bzw. klinischer Fragestellung.  Sämtliche Schnittpräparate werden von Fachärzten mikroskopisch untersucht ( Facharztstandard ). Auch die Assistenzärzte in Weiterbildung besprechen alle Präparate mit einer der Oberärztinnen oder dem Chefarzt. Die danach geschriebenen Befundberichte werden persönlich signiert, danach im Pathologiesystem abgespeichert und, bei Klinikpatienten in Solingen oder anderen Krankenhäusern, über datengeschützte Sonderschnittstellen individuell in die digitale Akte des Krankenhausinformationssystems übertragen. Zusätzlich wählen wir den Postweg. – Unsere Diagnosen richten sich grundsätzlich an die einsendenden und bei Bedarf natürlich auch an die mitbehandelnden Ärzte der Patienten. Auch die Patienten selbst können selbstverständlich ihre Befunde erhalten, die wir im Einzelfall auch gerne persönlich erklären.

(Bildbeispiele folgen)

80 Jahre Pathologisches Institut Solingen 

Von der Schleiferlunge zum Schnellschnitt: Am 5. August 1936 trat der Gründungschefarzt des Pathologischen Instituts des Städtischen Klinikums Solingen Professor Ernst Dormanns (1899 – 1966) seinen Dienst in Solingen an. Nach jeweils vierjähriger Tätigkeit an Universitätsinstituten in Südchina (Canton) und in München war er als Lungenspezialist berufen worden. Wichtigste Begründung war das damalige Problem der Schleiferlungen in Solingen. – Sein Nachfolger Professor Günter Rudolph (1923 – 2014) leitete das Institut von 1966 bis 1985. – Auch Professor Jörg-Dietrich Hoppe, der spätere Präsident der Bundesärztekammer 1999 – 2011, war von 1968 – 1977 als Oberarzt an unserem Institut tätig gewesen. – Nach einem Interregnum durch Professor Lüchtrath (1921 – 1993), vormals Institutsleiter in Koblenz, begann am 1. Mai 1990 Privatdozent Peter Schmiegelow seinen Dienst in Solingen. Im Jahr 2016 feierte das Institut seinen 80. Geburtstag  – ever young selbstverständlich.

Wissenschaftliche und klinische Publikationen (Auswahl):

Löning T, Schmiegelow P, vom Dahl M: Wound repair of the oral mucosa. Immunohistochemical and 3H-thymidine-autoradiographic observations. Virchows Arch A Pathol Anat Histopathol 1983; 398(3): 237-46

Sendler A, Caselitz J, Seifert G, Schmiegelow P: Reaction pattern of xenografted human salivary glands in nude mice. An immunohistological and autoradiographical study. Virtuous Arch A Pathol Anat Histopathol 1984; 403(1): 1-13

Schmiegelow P, Schlüter W, Nüssen A, Breitbart EW, Dimigen J, Caselitz J: Human malignant melanoma xenograft on the naked mouse: Comparison of methods with 3H-thymidine autoradiography after chemotherapy. Z Versuchstierkunde 1985; 28/1-2): 96

Caselitz J, Lunau U, Hamper K, Walther B, Schmiegelow P: The pleomorphic adenoma of salivary glands transplanted on athymic mice. A lightmicroscopical and immunohistochemical investigation. Virchows Arch A Pathol Anat Histopathol 1985; 408(2-3): 191-209

Schmiegelow P, Schroiff R, Breitbart E, Bahnsen J, Lindner J, Jänner M: Malignant melanoma – its precursors and its topography of proliferation. DNA-Feulgen-cytophotometry and mitosis index. Virchows Arch A Pathol Anat Histopathol 1986; 409(1): 47-59

Schmiegelow P, Jänner M, Nüßgen A, Lindner J: Histomorphology of dysplastic nevi and malignant melanomas. J Cancer Res Clin Oncol 1986 (111): 145

Nüßgen A, Johnson J, Schmiegelow P, Riethmüller G, Lindner J, Breitbart E: Immunhistologische Kriterien zur Differentialdiagnose melanozytärer Naevi und maligner Melanome mit Hilfe monoklonaler Antikörper. Verh Dtsch Ges Pathos 1986; 70:486

Schröder S, Müller-Gärtner HW, Schroff R, Schmiegelow P, Niendorf A, Böcker W: Morphological demonstration and quantification of TSH binding sites in neoplastic and non-neoplastic thyroid tissues. An autoradiographic study using 125-labelled thyrotropin. Virchows Arch A Pathol Anat Histopathol 1986; 409(5): 555-570

Müller HW, Schröder S, Wasmus G, Schmiegelow P, Smith BR: Autoradiographical portrayal of distribution patterns of TSH receptors in human thyroid gland tissues. Frontiers in Thyroidology (Springer) 1986: 177-180

Schmiegelow P, Oppermann T, Nüßgen A, Schroiff R, Jänner M, Breitbart E: Melanoma in situ (MIS) adjacent to an invasive nodular melanoma („SSM(NM“) and its metastases – DNA-cytophotometry, mitotic index, and anisokaryosis. Virchows Arch A Pathol Anat Histopathol 1987; 411(3): 213-221

Lehmann JM, Holzmann B, Breitbart EW, Schmiegelow P, Riethmüller G, Johnson JP: Discrimination between benign and malignant cells of melanocytic lineage by two novel antigens, a glycoprotein with an molecular weight of 113,000 an an Protein with an molecular weight of 76,00. Cancer Res 1987; 47(3): 841-845

Nüßgen A, Fritz U, Graupe K, Breitbart EW, Schmiegelow P: Topographical analysis of proliferation (3H-thymidine labelling index and mitotic index) as compared with growth and tumor weight in xenotransplanted melanoma. Changes due of local and systemic application of azelaic  acid. Acta dermato-veneologica 1989; 53: 357-361

Meinecke P, Polke A, Schmiegelow P: Limb anomalies in the CHARGE association. J Med Genet 1989; 26: 202-203

Schneider U, Lombeck U, Schmiegelow P: Kardiales Fibrom im Kindesalter. Act Pathol 1989; 109: 381-382

Berndt R, Maier D, Schmiegelow P, Grouls V: Gastrospirillum hominis als Gastritis-Erreger. Verh Dtsch Ges Pathol 1990; 74: 636

Kreischer HP, Henne-Bruns D, Schmiegelow P, Kremer B: Sicherung von Kolonanastomosen durch Umhüllung mit einem Polyglykolsäure-Filament-Netz. Langenbecks Arch Chir 1990; 375: 200-204

Bozkurt T, Busch B, Schmiegelow P, Lux G: Monographische Darstellung mesnchamaler Dünndarmtumoren in der Diagnostik von unklaren gastrointestinalen Blutungen. Ultraschall in Med 1993; 14(6): 264-268

Bozkurt T, Rommel T, Langer M, Stabenow U, Schmiegelow P, Lux G: Beurteilung der Krankheitsaktivität bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa mittels transabdominaler Sonographie. Coloproctology 1996; 18: 16-19

Geyer G, Schmiegelow P: Schnelle Entwicklung einer Schwerhörigkeit. Hals-Nasen-Ohrenheilkunde HNO 1999; 47: 512-513

Kossakowski CA, Schmiegelow P, Müller KM: Pleurabefunde beim Yellow-Nail-Syndrome. Der Pathologe 2012; 33(2): 142-145

Albanna W, Rashidi A, Schmiegelow P, Buhl M: Epitheloid Glioblastoma with leptomenigeal gliomatosis. Neuro-Oncology 2012; 14(3): 38

Schäfer IM, Kitz J, Kretschmer L, Bartsch HP, Schmiegelow P, Wardelmann E, Ströbel P: Multiple simultaneous KIT-mutations in a case of acral lentiginous melanoma and its metastases. Verh Dtsch Ges Pathol 2013; 97: Poster

Hagmeyer L, Priegnitz C, Wassenberg D, Schmiegelow P, Oesterlee U, Stieglitz S, Randerath W: Dye-marking via electromagnetic navigation bronchoscopy (ENB): A new and interdisciplinary approach to the management of suspicious pulmonary nodules. Clin Res Pulmonol 2014; 2(1): 1015-1018

Buissin D, Sterlé A, Schmiegelow P, Wassenberg D, Ambe P: Primary anorectal malignant melanoma: a rare but aggressive tumor: report of a case. World J Surg Oncol 2015; 13: 12-15

 

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